Das Fahrrad ist ein Gegenstand des täglichen Gebrauchs sowie ein Instrument zur Fortbewegung, welchen wir mittlerweile in nahezu jeder Familie wenigstens einmal findet. Ebenso gibt es viele Fachgeschäfte für Fahrräder und ebenfalls im WWW kann man in Fahrrad Online Shops die unterschiedlichsten Fahrräder entdecken.
Die Menschen fahren jeden Tag mit dem Fahrrad, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wie es eigentlich zu so einer ausgefeilten und überaus praktischen Erschaffung kam. An diesem Punkt dazu ein kleiner Überblick über die Entstehungsgeschichte des Fahrrads.
Was als allererstes erwähnt werden sollte, ist verständlicherweise die Entwicklung des Rades, da es ohne Rad kein Fahrrad gäbe! Aufgrund von archäologischen Funden von Wagen, die auf ca. 3500 vor Christus datiert werden, wird angenommen, dass das Rad im Vorderen Orient, besser gesagt in Mesopotamien, erschaffen wurde. Dabei handelte es sich noch um Holzräder. Viele Menschen deklarieren die Entdeckung des Rades als die wichtigste Einzel-Erfindung der ganzen Menschheit.
Bis es danach zur Entwicklung des Fahrrades kam, vergingen viele tausend Jahre. Man nimmt an, dass im 18. Jahrhundert zum ersten Mal ein kräftiger Rahmen inklusive zwei hölzernen Rädern gesichtet wurde.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, genauer im Jahre 1817, wurde das sog. “Laufrad von Drais” auch allgemein bekannt als “Draisine” erfunden. Karl Friedrich Drais von Sauerbronn kam der Gedanke einer Laufmaschine oder Schnelllaufmaschine. Das Fahrzeug war aus Nutzholz und hatte bereits einen Sattel und zwei Räder, wurde allerdings vorangetrieben in dem der “Fahrzeugführer” rannte und sich mit den Füßen abstieß. Wegen des Gewichtes war dies Vehikel aber überaus träge.
Die nächste relevante Erfindung auf dem Weg zum Fahrrad, wie es inzwischen ist, wurde in in der Stadt Themar, einer Stadt an der Werra, gemacht. Dort ertüftelte Heinrich Mylius 1848 die Tretkurbel.
Ein anderer Meilenstein ist die Erfindung des Luftreifens, den William Thompson 1845 in Vereinten Königreich entwickelte.
1861 tauchten erste Vélocipeds auf. Papa und Filius Michaux hatten sie ausgetüftelt und eine Draisine inkl. großem Vorderrad und kleinerem Hinterrad mit einem Tretkurbelantrieb ausstaffiert. Die Räder dieser “Michaulinen” waren noch aus Eisen, so dass der Fahrer sehr durchgeschüttelt wurde. Außerdem brauchte man für das Fahren viel Geschicklichkeit, weil die Füße infolge der Höhe des Rades den Grund nicht erreichen konnten.
Erst 1888 wurde das Chauffieren mit dem Fahrrad luxuriöser. Zu dem Zeitpunkt überlegte ein Herr namens John Boyd Dunlop, wie er die Räder des Dreirades seines Sohnes optimieren konnte. In Folge dessen nimmt er einen Gummischlauch und umwickelt den mit Leinen. Um die Option zu haben, Luft in den Schlauch hineinzupumpen, benutzt er einen Schnuller und lässt genannten als Ventil wirken und pumpt zum Schluss den Luftreifen mit Hilfe von einer Ballpumpe auf. Diese Idee war dermaßen praxistauglich und funktionstüchtig, dass dieser im gleichen Jahr noch ein Patent dafür anmeldete.
Nunmer entwickelte sich das Fahrrad immer weiter. Es wurden fortwährend verschiedenartigere Modelle erarbeitet und in der Zwischenzeit kann man von Mountainbikes, über Rennräder, BMX-Räder, Speed-Bikes bis hin zu Trekkingrädern wie auch völlig alltagstauglichen Stadträdern für Kinder, Männer und Frauen alles vorfinden. Auch die dazugehörige Technik zum Beispiel Bremsen, Schaltgetriebe u.s.w. ist in diesen Tagen sagenhaft ausgefeilt und im Zuge eines Fahrradkaufs empfiehlt es sich inzwischen, sich entweder im Fachmarkt umfassend beraten zu lassen oder sich im Fahrrad Online Shop eine Gesamtschau zu möglichen passenden Modellen zu besorgen.